Resilienztraining: Einfach stärker sein!

Da gibt es Menschen, die scheinbar nichts aus der Ruhe bringen kann. Menschen, die sich immer wieder aufs Neue aufrappeln - ganz gleich, welche bittere Kröte das Leben sie schlucken lässt. Solche Menschen verfügen über eine Eigenschaft, die man Resilienz nennt: Sie besitzen eine hohe Stressresistenz und die Fähigkeit, den Herausforderungen des Lebens mit mentaler Stärke zu begegnen.

 

Die gute Nachricht: Resilienz - auf privater wie beruflicher Ebene - ist trainierbar. Woher ich das weiß? Ich habe es selbst erlebt. Als Mama eines ehemaligen Extremfrühchens bin ich durch eine harte Lebens-Schule gegangen, was mich zum Resilienztraining geführt hat. Heute kann ich sagen: Ja, es war eine schwierige Zeit. Doch würde ich sie eintauschen? Nein. Denn sie hat mich unglaublich stark gemacht und als Persönlichkeit über mich hinauswachsen lassen.

 

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Wie ich zur Expertin in Sachen Resilienz wurde

Es war ein trüber November-Dienstag, als mein Leben sich plötzlich, radikal und dauerhaft veränderte. Ich war schwanger, und bis dahin war die Schwangerschaft ein Traum gewesen: Keine Morgenübelkeit, keine Stimmungsschwankungen. Stattdessen hätte ich Bäume ausreißen können, so stark und lebendig fühlte ich mich.

 

Doch nun war ich schon seit einigen Tagen war in der Klinik; ich hatte Wehen und Blutungen bekommen, das musste beobachtet werden. Und erstmal schien alles unter Kontrolle.

 

Dann aber, Punkt 17 Uhr: Aus dem Nichts heraus heftigste Wehen im Minutentakt. Die Entscheidung des Chefarztes, der schon auf dem Weg in den Feierabend ist und vom Hebammenteam hastig herbeitelefoniert wird, fällt binnen Sekunden: Notkaiserschnitt. Das Kind muss geholt werden. Sofort. In der 25. Woche - gute vier Monate zu früh.

 

Keine halbe Stunde später ist es da. Bedeckt von einem Berg weicher Tücher, die den winzigen Körper warm halten, wird es im Rekordtempo am Papa vorbei auf die Frühchen-Intensivstation geschoben. Der Chefarzt bleibt kurz stehen: "Ich weiß nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist", sagt er zu meinem Mann. "Es musste wirklich schnell gehen."

 

Ich selbst bin nach der Vollnarkose noch gute 24 Stunden vollkommen außer Gefecht. Am 2. Tag nach der Geburt schaffe ich es zum ersten Mal auf die Frühchenstation, kann sie zum allerersten Mal sehen - aber nicht anfassen. Da liegt sie, meine Tochter. Kaum 30 cm groß, nur wenig mehr als 600 g. Sie wird beatmet, Schläuche und Sensoren bedecken ihren zerbrechlichen Körper fast vollständig. Der Überwachungsmonitor zeigt wirre Kurven, piept und blinkt. Mein Mann und ich stehen verloren daneben. Unser Kind, auf das wir uns so gefreut hatten, ist da. Doch plötzlich wissen wir nicht mehr, was wir fühlen sollen. Sie ist da. Sie lebt. Das ist doch gut. Oder?

Mein Mann hat sich ein Beistellbett in mein Krankenzimmer stellen lassen. Er bleibt bei mir und dem Kind, das nur wenige Schritte entfernt auf der gegenüberliegenden Seite des Gangs auf der Neonatologischen Station von einem hervorragenden Team umsorgt wird. Sechs Tage ist sie alt, als nachts um kurz nach 1 Uhr die Tür zu unserem Zimmer mit einem lauten Krachen auffliegt und die sonst so ruhige Kinderärztin in der Tür steht, die heute Nachtdienst auf der Frühchenstation schiebt. "Die Lunge versagt, wir müssen Surfectant geben. In 5 Minuten wissen wir, ob es anschlägt", keucht sie. "Wenn nicht..." Sie bringt den Satz nicht zu Ende. Die längsten fünf Minuten unseres Lebens beginnen.

 

Hier kürze ich die Geschichte ein wenig ab. Die furchtbarste Nacht unseres Lebens ist inzwischen einige Jahre her. Unsere Tochter lebt. Sie ist ein fröhliches, lebenslustiges, zufriedenes kleines Mädchen - das beste, das wir uns hätten wünschen können. Und wir haben allen Grund, glücklich zu sein.

 

Doch zwischen damals und heute lagen allein fünf lange und emotional wie körperlich sehr anstrengende Monate auf der Frühchenstation - unser kleines Mädchen, und irgendwie auch wir, betreut von Ärzten und Schwestern, vor denen ich meinen Hut ziehe. Fünf ebenso intensive wie zehrende Monate mit dem für Extremfrühchen so typischen Auf und Ab: Heute alles klar, morgen Hiobsbotschaft. Allein im ersten Lebensjahr wurde unsere Tochter sechs Mal operiert. Noch heute sind regelmäßige Kontrollbesuche in der Klinik nötig, ebenso verschiedene Therapien.

 

Ganz ehrlich: So hatte ich - einst aufstrebende, junge, selbstständige Reisejournalistin, publiziert in deutschen wie US-amerikanischen Medien - mir mein Leben eigentlich nicht gerade vorgestellt. Auch nicht das "Mama-sein". Die extreme Frühgeburt meiner Tochter wirbelte (nicht nur) mein Leben durcheinander, sie stellte bis dahin Selbstverständliches völlig auf den Kopf und verschob Werte und Prioritäten, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

 

Schon wenige Wochen nach der Geburt spürte ich: Du musst was tun. Für dich. Sonst schaffst du das nicht. Ein Buch zum Thema Resilienz - jener mentalen Kraft, die uns gegen die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens wappnet - war damals meine ganz persönliche Rettung. Denn über diesen ersten Einstieg ins Resilienztraining lernte ich mit unserer neuen, außergewöhnlichen und außergewöhnlich belastenden Situation besser umzugehen.

 

Über die Jahre habe ich das Training meiner eigenen mentalen Widerstandskraft fortgesetzt. So bin ich durchaus stolz darauf, dass ich heute sagen kann: Ich bin gut darin. Richtig gut.

Es war eine harte Zeit - doch sie hat mich nicht hart gemacht. Nur stark. Stärker als je zuvor.

Es war eine bittere Zeit - doch sie hat mich nicht bitter gemacht. Stattdessen genieße ich heute sehr bewusst.

Es war eine lehrreiche Zeit - sie hat mich viel über mich selbst und über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens gelehrt.

Es war eine angstvolle Zeit - doch sie hat mich zu einem unglaublich glücklichen Menschen gemacht.

Es war eine fordernde Zeit - doch sie hat mich überaus dankbar gemacht.

 

Profitieren Sie von meinen Erfahrungen. Denn auch Sie können Ihre mentale Widerstandskraft trainieren und (wieder) zu mehr Lebensfreude, Zuversicht, Selbstbestimmtheit und zu mehr Glück finden. Das wiederum zieht in der Regel auch nahezu automatisch mehr Erfolg - beruflich wie privat - nach sich.

 

Mit mehreren intensiven Coaching-Ausbildungen habe ich meine methodische Vielfalt und mein fachliches Wissen auf solide Füße und eine breite Basis gestellt. Gelernt habe ich etwa bei Chris Plachy (LLC, San Diego/USA) sowie bei meiner Mentorin Kendall Summerhawk, einer der renommiertesten Coaches der USA (Tucson, Arizona). So bin ich Certified Money, Marketing & Soul© Coach und verfüge weiterhin über Zertifikate in folgenden Bereichen: Coaching Conversations (Techniken der Gesprächsführung), Coaching Practices (Methodenlehre), Managing as a Coach (Coachingtools für Führungskräfte), Setting Expectations (Spezialkurs Zielsetzung - Mitarbeiterführung). Diese Zertifikate wurden durch die University of California in Davis/USA erteilt.

 

Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene Coaching-Methode entwickelt: Das ForestCoaching, das den Wald als Heil-Raum für Körper und Seele kennt und für Sie die Weisheit der Natur erschließt - ganz ohne esoterischen Hokuspokus.

Regelmäßige Fortbildung - aktuell etwa im Bereich Positve Psychologie - ist selbstverständlich.